Socken machen den Unterschied!


Was können wir von Deutschland aus für die Migranten_innen in Mexiko tun?

Amnesty International fordert Mexiko auf, Migranten_innen zu schützen und startet aus diesem Anlass eine Socken-Kampagne. Dazu heißt es in dem Film: „Die Reise der Migranten_innen ist eine der gefährlichsten der Welt. Aber wir wissen auch, dass im Leben eines Menschen manchmal die kleinen Dinge den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Blasen und entzündete Füße schmerzen nicht nur auf der Reise. Sie können auch dein Leben in Gefahr bringen. SOCKEN können den entscheidenden Unterschied ausmachen. Sende ein paar Socken an einen Migranten!“
Der Kurzfilm „Was würden Sie mitnehmen“ wurde am 26. Januar 2012 unter der Adresse www.sendsocks.org frei geschaltet. Unser „Socken-Partner“ in Mexiko ist die Migranten-Herberge von Pater Alejandro Solalinde, den wir bereits aus dem Film „The Invisibles/Unsichtbare Opfer“ kennen. Sendet eure Socken an:

Capilla-Albergue „Hermanos en el Camino“
Movilidad Humana Pastoral de Migrantes
Diócesis de Tehuantepec, Oaxaca.
Av. Ferrocarril Pte. No.60, Barrio „La Soledad“
Ixtepec, Oaxaca, C.P. 70110
MEXIKO
Bitte schickt nur Socken guter Qualität und nur kleine Mengen, da die Herberge sonst Schwierigkeiten mit den Lieferungen und dem Zoll bekommen kann.

09. Januar bis 03. Februar 2012 in Hamburg

Hamburg, 09.01. bis 20.01.2012 (verlängert bis zum 3. Februar !)
Veranstalter: Institut für Geographie und Amnesty International
Ort: Universität Hamburg, Geomatikum, Bundesstraße 55, 20146 Hamburg
(Nähe U-Bahn Schlump)

Auf Wunsch auch Führungen für Schulklassen mit Wolfgang Grenz und Vorführung der Kurzfilme „The Invisibles“ (Nach Vereinbarung).


Begleitveranstaltung:
Transitmigration in Mexiko. Strategien zur Risikobewältigung nicht dokumentierter, zentralamerikanischer Migranten_innen

mit Hauke Lorenz, M.A., Amnesty International Hamburg

10. Januar 2012, 18:15 Uhr, Uni-Hamburg, Geomatikum, Bundesstraße 55, 20146 Hamburg.

Jedes Jahr machen sich tausende Menschen aus Zentral- und Südamerika auf den Weg in die USA. Im Vergleich zu Mexikanischen Migranten_innen müssen sie nicht nur die Grenze in die USA überqueren. Ihr Grenzübertritt beginnt spätestens an der Grenze von Guatemala nach Mexiko. Die Visavergabe ist für sie an harte Bedingungen geknüpft, was zu Illegalisierung, Ausbeutung und Diskriminierung nicht dokumentierter Migranten_innen in Mexiko führt.
Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf der Frage, weshalb Migranten_innen als Risiko wahrgenommen werden und sie zugleich bereit sind, diese Risiken einzugehen.

Im Anschluss:

Die Foto-Wanderausstellung: Unsichtbare Opfer

Die Ausstellung Unsichtbare Opfer -  Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko zeigt Fotographien verschiedener Fotographinnen und Fotographen. Auf diesem Blog ist nur eine Auswahl zu sehen. In der Ausstellung selbst sind alle 32 Fotographien hochauflösen auf sogenannten Aluminiumverbundplatten zu sehen. Bild und Text geben einen Eindruck über das Schicksal vieler illegalisierter Migrantinnen und Migranten von der Situation in ihren Herkunftsländern, während ihrer Reise durch Mexiko, bis zur Ankunft an der Nordgrenze Mexikos.

Stuttgart

Veranstalter: AI-Gruppe 1532

Volkshochschule Stuttgart, „Treffpunkt“ Rothebühlplatz 28, EG
Vernissage und Vortrag: Donnerstag, 17.11.2011, 20:00 Uhr (Christa Rahner-Göhring, El Salvador-Kogruppe).
Öffnungszeiten: Mo-Sa 7:30 bis 23:00, So 8:30 bis 18:00, Schließtage werden im Kulturprogramm angegeben.

Hamburg-Volksdorf

Die Ausstellung Unsichtbare Opfer ist ab 31.10.2011 im Walddörfer Gymnasium in Hamburg Volksdorf zu sehen. Im Allhorn 45, vor der Arbeitsbücherei im Nordflügel (U 1 Volksdorf). Die Ausstellung wird dort täglich von 8-16 Uhr zugänglich sein.

Marl

06.10.2011 – 22.10.2011

Öffnungszeiten: Montags – Freitags 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag 06.10.2011 um 14:00 Uhr durch Wolfgang Grenz von ai Hamburg, der die Ausstellung mitkonzipiert hat. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!