Die Foto-Wanderausstellung: Unsichtbare Opfer

Die Ausstellung Unsichtbare Opfer –  Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko zeigt Fotographien verschiedener Fotographinnen und Fotographen. Auf diesem Blog ist nur eine Auswahl zu sehen. In der Ausstellung selbst sind alle 32 Fotographien hochauflösen auf sogenannten Aluminiumverbundplatten zu sehen. Bild und Text geben einen Eindruck über das Schicksal vieler illegalisierter Migrantinnen und Migranten von der Situation in ihren Herkunftsländern, während ihrer Reise durch Mexiko, bis zur Ankunft an der Nordgrenze Mexikos.

Nächste Station: Neuss

Vom 01.03. bis 31.05.2019 im Rheinisches Landestheater Neuss – Oberstr. 95, 41460 Neuss – www.rlt-neuss.de

Im Rahmen des Theaterstücks:

La Línea – Der Traum vom besseren Leben

Premiere am 01.03.2019, Studio
Jugendstück // nach dem Buch von Ann Jaramillo

Miguel möchte San Jacinto verlassen. Seine Eltern haben das auch getan. Sie haben ihn und seine 13 Jahre alte Schwester vor sechs Jahren, elf Monaten und zwölf Tagen bei ihrer Großmutter zurückgelassen, um ein besseres Leben zu starten. Ihre Kinder wollten sie, sobald es möglich ist, nachkommen lassen. Seitdem träumt Miguel davon, ihnen in die USA zu folgen. Er weiß, dass der Weg nicht einfach ist, denn die Reise über „La Línea“, die Grenze zwischen Mexiko und den USA, ist voller Gefahren. Hier lauern Banden, Grenzpatrouillen und zwielichtige Personen. Da wäre es sicher schwer genug, allein am Leben zu bleiben, aber mit der kleinen Schwester im Schlepptau, scheint es fast unmöglich. Trotzdem brechen beide mit etwas Geld in der Tasche auf. Hiervon bezahlt Miguel den „coyote“, einen Schleuser, und „El Polmero“, den Mann, der sie durch die Wüste führen soll.

Als ihnen das Geld geklaut wird, bleibt nur eine letzte Hoffnung: Der „mata gente“, der Todeszug. Auf dem Dach des fahrenden Zuges klammern Miguel und Elena sich aneinander und an ihre Träume. Aber sie lernen schnell, dass man sich auf seine Träume nicht immer verlassen kann, selbst wenn sie wahr werden…

Ann Jaramillo wurde 1949 in Kansas geboren und wuchs im Staat Washington auf. 1971 machte sie ihren Abschluss an der Stanford University, seitdem lebt sie in Kalifornien. Jaramillo unterrichtet Englisch als Fremdsprache in Salinas. Sie hat Artikel über Erziehung und Unterricht veröffentlicht und in der Lehrerfortbildung gearbeitet. „La Línea“ ist ihr erstes Jugendbuch.

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