Nächster Termin: Hamburg Ballinstadt

Foto: Martín Zetina

Foto: Martín Zetina

„Unsichtbare Opfer“ – Fotoausstellung mit neuem Foto in der BallinStadt

In Kooperation mit der CASA- Kogruppe von Amnesty International Hamburg zeigt die BallinStadt ab dem 4. November die Fotoausstellung „Unsichtbare Opfer“.

Sie handelt vom Schicksal von Migrantinnen und Migranten, die sich zu zigtausenden ohne Aufenthaltspapiere auf eine lebensgefährliche Reise durch Mexiko begeben. Sie fliehen vor Armut und Unsicherheit in ihren Heimatländern in Zentralamerika und hoffen auf ein besseres Leben in den USA.

Mehr als 30 eindrucksvolle und bewegende Bilder, Texttafeln und ein Filmbeitrag dokumentieren den Weg dieser Menschen – von der Situation in ihren Herkunftsländern, während ihrer Reise durch Mexiko, bis hin zu ihrer Ankunft an der Nordgrenze des Landes.

Die Ausstellung „Unsichtbare Opfer – Migrannten_innen auf ihrem Weg durch Mexiko“ ist vom 4. November bis 30. Dezember 2015 täglich von 10 bis 15:30 Uhr kosten- frei in Haus 1 der BallinStadt zu sehen. Schulklassen sind herzlich willkommen!

Veranstaltung in Hamburg: MITTELAMERIKAS KINDER AUF DEM WEG IN DIE USA – Wie eine Fluchtbewegung genutzt wird, um Migration zu kontrollieren

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Der Flüchtlingsrat Hamburg, die W3 und die Mexiko- und Zentralamerika Koordinationsgruppe (CASA) von Amnesty International laden zu einem Themenabend mit der Journalistin & Aktivistin Kathrin Zeiske ein:

Wann:     06.11.2014 – 19:30 Uhr
Wo:     W3_Saal Nernstweg 32-34 22765 Hamburg

MITTELAMERIKAS KINDER AUF DEM WEG IN DIE USA
Wie eine Fluchtbewegung genutzt wird,um Migration zu kontrollieren

Barack Obama bezeichnete die Flucht von Kindern und Jugendlichen aus Guatemala, El Salvador und Honduras zutreffend als „humanitäre Katastrophe“. Doch diese soll den USA fern bleiben. Massenabschiebungen und eine Verschärfung der regionalen Migrationspolitik folgten als Antwort auf die steigenden Zahlen von aufgegriffenen Minderjährigen an der US-Grenze.
Kinder und Jugendliche haben in Mittelamerika jedoch oftmals keine (Über)Lebensperspektive mehr. Ihr Alltag ist geprägt ist von Präsenz, Zwangs-/Rekrutierungen, Gewalt und sexueller Gewalt der Jugendbanden. Diese bilden in den Armenvierteln ein Parallelregime zum Staat und treiben „Kriegssteuern“ ein. Immer mehr Kinder und Jugendliche haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht. Begleitet werden sie von Freunden, Coyoten oder Verwandten. Oftmals nehmen Eltern oder alleinerziehende Mütter ihre Kinder und Babies mit auf die Flucht oder in die Migration. Denn Hoffnungen auf eine Familienzusammenführung gibt es ohne Papiere nicht.
Die aktuelle Militarisierung der Südgrenze Mexikos und die Polizeieinsätze auf den Güterzugstrecken Richtung Norden wird zu einem Anstieg von Unfällen und Korruption führen. Migration und Flucht werden sie nicht verhindern, solange es in Mittelamerika keinen Perspektivwechsel gibt.
Kathrin Zeiske arbeitete nach ihrem Politologiestudium in Bonn in einer Migrant_innenherberge an der Südgrenze Mexikos und ist heute als Freie Journalistin und Aktivistin in Mittelamerika und Mexiko unterwegs.
grenzueberschreitend.blogspot.com

Flensburg

Fotoausstellung in Flensburg eröffnet

7.– 31.10. 2014 Flensburg, Dänische Zentralbibliothek, Norderstr. 59
Eröffnung: Dienstag, 7.10.2014, 17:30 Uhr mit Film & Vortrag von Wolfgang Grenz
Die Ausstellung ist diesmal auf Deutsch und Dänisch zu sehen!

 

Und nach dem Betriebsurlaub: 25.01.2014 Vortrag + Film mit dem Mexikoexperten Wolfgang Grenz

Wir freuen uns, dass unsere Ausstellung so lange im Grandhotel Cosmopolis in Augburg war und sagen DANKE!!!! Eure Amnesty-Gruppe aus Hamburg 🙂

GRANDHOTEL COSMOPOLIS

Am Samstag, 25. Januar, um 18 Uhr gibt es einen Vortrag von
Wolfgang Grenz (Mexiko-Unsichtbare Opfer@GrandhotelExperte bei Amnesty International Deutschland) und einen Film im Rahmen der gerade laufenden Ausstellung„unsichtbare Opfer“, die noch bis Ende Februar im Grandhotel zu sehen ist.

Ausstellung von Amnesty International im Grandhotel

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