Veranstaltung in Hamburg: MITTELAMERIKAS KINDER AUF DEM WEG IN DIE USA – Wie eine Fluchtbewegung genutzt wird, um Migration zu kontrollieren

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Der Flüchtlingsrat Hamburg, die W3 und die Mexiko- und Zentralamerika Koordinationsgruppe (CASA) von Amnesty International laden zu einem Themenabend mit der Journalistin & Aktivistin Kathrin Zeiske ein:

Wann:     06.11.2014 – 19:30 Uhr
Wo:     W3_Saal Nernstweg 32-34 22765 Hamburg

MITTELAMERIKAS KINDER AUF DEM WEG IN DIE USA
Wie eine Fluchtbewegung genutzt wird,um Migration zu kontrollieren

Barack Obama bezeichnete die Flucht von Kindern und Jugendlichen aus Guatemala, El Salvador und Honduras zutreffend als „humanitäre Katastrophe“. Doch diese soll den USA fern bleiben. Massenabschiebungen und eine Verschärfung der regionalen Migrationspolitik folgten als Antwort auf die steigenden Zahlen von aufgegriffenen Minderjährigen an der US-Grenze.
Kinder und Jugendliche haben in Mittelamerika jedoch oftmals keine (Über)Lebensperspektive mehr. Ihr Alltag ist geprägt ist von Präsenz, Zwangs-/Rekrutierungen, Gewalt und sexueller Gewalt der Jugendbanden. Diese bilden in den Armenvierteln ein Parallelregime zum Staat und treiben „Kriegssteuern“ ein. Immer mehr Kinder und Jugendliche haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht. Begleitet werden sie von Freunden, Coyoten oder Verwandten. Oftmals nehmen Eltern oder alleinerziehende Mütter ihre Kinder und Babies mit auf die Flucht oder in die Migration. Denn Hoffnungen auf eine Familienzusammenführung gibt es ohne Papiere nicht.
Die aktuelle Militarisierung der Südgrenze Mexikos und die Polizeieinsätze auf den Güterzugstrecken Richtung Norden wird zu einem Anstieg von Unfällen und Korruption führen. Migration und Flucht werden sie nicht verhindern, solange es in Mittelamerika keinen Perspektivwechsel gibt.
Kathrin Zeiske arbeitete nach ihrem Politologiestudium in Bonn in einer Migrant_innenherberge an der Südgrenze Mexikos und ist heute als Freie Journalistin und Aktivistin in Mittelamerika und Mexiko unterwegs.
grenzueberschreitend.blogspot.com

Flensburg

Fotoausstellung in Flensburg eröffnet

7.– 31.10. 2014 Flensburg, Dänische Zentralbibliothek, Norderstr. 59
Eröffnung: Dienstag, 7.10.2014, 17:30 Uhr mit Film & Vortrag von Wolfgang Grenz
Die Ausstellung ist diesmal auf Deutsch und Dänisch zu sehen!

 

Rostock und Papenburg

Die Ausstellung Unsichtbare Opfer ist zur Zeit in Rostock und Papenburg zu sehen.

02.06. – 18.07.2014 Rostock [Set I]

Veranstalter / Ort: Ökohaus e.V., Hermannstr. 36, 18055 Rostock

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-19 Uhr; Sa 12-16 Uhr

Papenburg, 20.06.-31.08.2014

Veranstalter: Amnesty Papenburg in Zusammenarbeit mit dem Jugendgästehaus
Ausstellungsort:
Jugendgästehaus Johannesburg, Kirchstraße 38,26871 Papenburg

Flüchtlinge in Mexiko

Ausstellung in Papenburg zeigt „Unsichtbare Opfer“

Neue Osnabrücker Zeitung online (www.noz.de) vom 22.06.2014

Papenburg. Mit der Hoffnung auf ein neues Leben in den USA verlassen Tausende Menschen jährlich ihre Heimatländer in Zentralamerika und begeben sich auf eine gefahrvolle Reise durch Mexiko. Das Schicksal der Migranten thematisiert die Foto-Wanderausstellung „Unsichtbare Opfer“, die nun anlässlich des Weltflüchtlingstags im Papenburger Jugendgästehaus eröffnet worden ist.

 In die Fehnstadt geholt hat die von Amnesty International (ai) initiierte Ausstellung die Papenburger Gruppe der Menschenrechtsorganisation. Zu sehen sind 36 Bildtafeln. Sie dokumentieren eindrucksvoll den mit hohen Risiken verbundenen Weg der Flüchtlinge durch den mexikanischen Staat an die US-Grenze. Lesen Sie hier weiter…

Und nach dem Betriebsurlaub: 25.01.2014 Vortrag + Film mit dem Mexikoexperten Wolfgang Grenz

Wir freuen uns, dass unsere Ausstellung so lange im Grandhotel Cosmopolis in Augburg war und sagen DANKE!!!! Eure Amnesty-Gruppe aus Hamburg 🙂

GRANDHOTEL COSMOPOLIS

Am Samstag, 25. Januar, um 18 Uhr gibt es einen Vortrag von
Wolfgang Grenz (Mexiko-Unsichtbare Opfer@GrandhotelExperte bei Amnesty International Deutschland) und einen Film im Rahmen der gerade laufenden Ausstellung„unsichtbare Opfer“, die noch bis Ende Februar im Grandhotel zu sehen ist.

Ausstellung von Amnesty International im Grandhotel

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Nürnberg (Set II)

Führung durch die Ausstellung „Unsichtbare Opfer“ mit Wolfgang Grenz
Wolfgang Grenz, ehemaliger Mexiko-Referent im Hamburger Institut für Iberoamerika-Kunde (heute: GIGA), ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für Amnesty International tätig. Gemeinsam mit Hauke Lorenz hat er die Foto-Wanderausstellung „Unsichtbare Opfer“ konzipiert und erarbeitet. Mit reichlichen Hintergrundinformationen wird er durch die Ausstellung führen. Montag, 27.01. Beginn: 18.00 Uhr